Aufgeschlossen für moderne Technik

23.01.2017

STAMMHEIM

Aufgeschlossen für moderne Technik

Zur routinemäßigen Jahresversammlung hatte die Führungsmannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Stammheim die Mitglieder eingeladen. Von den 105 Feuerwehrlern waren weit mehr als die Hälfte gekommen.

Die Aktiven traten ausnahmslos in Uniform auf, was das Zugehörigkeitsempfinden innerhalb der Gemeinschaft ausdrückt.

Der Stammheimer Gemeinderat Burkard Krapf vertrat die Gemeinde, da die Bürgermeister bei der Bürgerversammlung in einem anderen Ortsteil weilten. Er dankte für die geleistete freiwillige, gemeinnützige und verantwortungsvolle Arbeit. Krapf freute sich, dass die Wehr aufgrund ihrer vielfältigen Aktivitäten einen wichtigen Integrationsfaktor in der Dorfgemeinschaft darstellt.

Kreisbrandrat Holger Strunk lobte die Einsatzbereitschaft der Stammheimer Wehr, die ihr feuerwehrtechnisches Können durch sehr rege Teilnahme an Ausbildungsangeboten, an Leistungsprüfungen und an Wettbewerben unter Beweis stelle. Außerdem freute er sich über die bemerkenswerte Aufgeschlossenheit der Kameraden, was den Einsatz moderner Techniken anbelangt, wie Digitalfunk und neue Rettungstechnik. Auf diesen Gebieten sei die Stammheimer Feuerwehr vorbildlich aufgestellt, resümierte der Feuerwehrchef des Landkreises.

Schatzmeister Alfred Hackenberg berichtete, dass der Feuerwehrverein nicht knausern muss, wenn es um Anschaffungen und die Finanzierung von Kameradschaftsabenden geht. Auch die Feuerwehrjugend kam finanziell nicht zu kurz.

Vereinsvorsitzender Frank Flederer berichtete, dass die Wehr von 51 erwachsenen und 15 jugendlichen Aktiven getragen wird, die eine hohe Einsatzfreudigkeit unter Beweis stellten. Das weise auf eine Schlagkraft hin, die dem Ort und auch den umliegenden Dörfern zugute komme.

Flederer konnte nicht nur auf Feuerwehreinsätze verweisen. Auch an gesellschaftlichen Aktivitäten nahm die Wehr teil, teilweise federführend. So beteiligte sie sich am Preisschießen des Schützenvereins, an einer Flursäuberung, am Volleyballturnier, am Johannisfeuer und am Volkstrauertag. Man veranstaltete einen Bremserabend und ein Sommerfest. Feste auswärtiger Wehren wurden mit Abordnungen besucht, um die Kameradschaft zu pflegen.

Kommandant Daniel Scheller, der zur Zeit das Amt des Kreisbrandmeisters in Personalunion inne hat, berichtete mit Jugendwart Christian Schley von Ernstfällen, von Partnerschaftsprojekten mit Nachbarwehren sowie von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen. Die fanden sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche statt. Schließlich besitzt sie für ein Dorf einen sehr großen Maschinen- und Gerätepark, der im Ernstfall sachgerecht und schnell bedient werden will. Dafür scheint die Truppe gerüstet zu sein. Das Geld, das der Sachaufwandsträger, die Gemeinde Kolitzheim, alljährlich dafür aufwendet, scheint gut angelegt.

Um den Nachwuchs der Wehr ist es offenbar auch gut bestellt, wurden doch mit Bastian Schwager, Luca Dietrich und Dominik Walter drei Jugendliche vom Kommandanten und vom Kreisbrandrat per Handschlag in die Wehr aufgenommen.

Der stellvertretende Kommandant Christian Hogen gab zum Schluss einen Ausblick auf geplante Lehrgänge, für die bereits Anmeldungen erfolgten. Er verwies auch auf Übungen mit besonderen Geräten. Die Zusammenarbeit mit Nachbarwehren soll intensiviert werden, um eine noch größere Schlagkraft zu erzielen.

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