Ausrücken teils nicht mehr gewährleistet bei Alarm

14.02.2017

Mainpost 14.02.2017

HERLHEIM

Ausrücken teils nicht mehr gewährleistet bei Alarm

In der Bürgerversammlung wollte Peter Götz wissen, was mit der neuen Pumpe für die Freiwillige Feuerwehr Herlheim nun passiere. Die Pumpe ist seit 2015 im Gespräch. Er erinnere sich nicht, da müsse er nachschauen, antwortete Bürgermeister Horst Herbert. Für ihn gebe es ein viel größeres Problem. Teilweise sei es nicht mehr gewährleistet, dass bei Alarm eine Mannschaft ausrücken könne. In der Gemeinde werde eine Bedarfsplanung aufgestellt, deren Ergebnis aber noch ausstehe. Ewald Kopp ließ wissen, „dass auch ältere Personen in der Feuerwehr mitwirken können.“ Die Altersgrenze sei bereits angehoben worden. Allerdings gebe es wegen der Umstellung auf den Digitalfunk Probleme. Häufig seien ältere Feuerwehrangehörige nicht mehr bereit, an Schulungen teilzunehmen.

Gefahren stellten einige große Pappeln in der Gemarkung dar, von denen Äste abbrächen. Darauf machte Reinhard Schmitt aufmerksam. Dies sei bekannt, lautete die Antwort, und die Gemeindearbeiter fällten auch immer wieder solch große Bäume. Allerdings sei dies nur bei gefrorenem Boden, wie in diesem Winter, möglich, und dann nicht in unbegrenzter Zahl. „Es sollten Ersatzbäume gepflanzt werden“, mahnte Leo Weber an. „Dies wurde und wird, auch in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde, gemacht“, lautete die Antwort.

Manfred Wächter sprach zwei große Baumwurzeln an, die schon längere Zeit im Osten Herlheims lägen. Diese Wurzeln seien sehr groß und schwer und auch mit dem Bagger nicht zu bewegen, berichtete Anton Bedenk. Außerdem stellten sie kein Hindernis dar. Deshalb, so sein Vorschlag, sollten sie einfach liegen bleiben und mit der Zeit verrotten.

Über die Begehung der Flurgrenzen sowie über das Freilegen und das Setzen neuer Grenzsteine durch die Feldgeschworenen und über die Bezahlung für diesen Aufwand wollte Ralf Schmitt Genaueres wissen. Dies werde nur dann bezahlt, wenn die Gemeinde oder der Grundstückseigentümer den Auftrag dafür gegeben hätten, so Herbert. Ohne Anordnung könne es sein, dass der Eigentümer nicht bezahle und dass die Gemeinde eventuell keine Handhabe habe, das Geld zurückholen. Dies zweifelte der Obmann der Siebener, Josef Wächter, aber an. Nachbargemeinden würden dies tun und hätten auch Erfolg damit.
Und auch Verschmutzer von Wegen würden in anderen Gemeinden zur Rechenschaft gezogen, so Erwin Wiesmann.

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde führen Autofahrer durch die Siedlungsstraßen, bemängelte Ewald Kopp. Um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten, müsste es doch möglich sein, kostenlose Schilder aufzustellen, auch wenn darauf der Werbeaufdruck einer Firma zu sehen sei. Dies seien Werbeanlagen und die würden nicht geduldet, so Herbert. Er wies darauf hin, dass es hier Gehsteige gebe, der Verkehr gering sei und die Straße vor allem von Anliegern genutzt werde. Auch Verkehrsschauen würden durchgeführt.

Im Sommer, wenn die Äcker abgeerntet seien, werde versucht, den Klärschlamm in der alten Kläranlage zu entfernen, antwortete Bürgermeister Herbert auf die Frage von Norbert Fledering. Eine weitere Frage Flederings galt dem Zeitpunkt der Erweiterung des Baugebietes. Es gehe nicht alles gleichzeitig, lautete die Antwort.

Gunter Ludwig bat darum, den Platz am Kriegerdenkmal herzurichten, was versprochen wurde.
Ob es denn nötig sei, auf dem Fahrrad- und Wirtschaftsweg zwischen Zeilitzheim und Herlheim, der auch um das Waldstück Humpel herum verlaufe, Streusalz zu streuen, das wollte Manfred Wächter wissen. Darauf gab es keine befriedigende Antwort.

 

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