Besuchermagnet Weinfest

09.08.2016

Mainpost, 09.08.2016

LINDACH

Besuchermagnet Weinfest

Das „versteckte Paradies“, so nennt sich Lindach, das Dorf des Kreuzpfadweins, mit einem touristischen Schlagwort. Ganz so versteckt kann es nicht sein, denn an beiden Tagen des vergangenen Wochenendes fanden beim 27. Straßenweinfest wieder große Scharen von Besuchern nach Lindach.

In der guten Stube des Dorfs, dem am Abend von illuminierten Häusergiebeln gesäumten Dorfangerplatz, saßen die weinseligen Gäste dicht gedrängt. andere belagerten die vielen aufgestellten Stehtische und ließen sich die edlen Tropfen vom heimischen Kreuzpfad und andere Gaumengenüsse munden.

An den beiden lauen Sommerabenden feierten die Weinfestbesucher bis spät in die Nacht hinein. Das stimmungs- und stilvolle Lindacher Straßenweinfest scheint jedes Jahr ein großer kommunikativer Treffpunkt für Jung und Alt zu sein, bei dem man die friedliche und fröhliche Stimmung der Besucher schätzt und genießt. Zur hervorragenden Stimmung trug am Samstagabend einmal mehr die in Lindach inzwischen schon Kult gewordene Stimmungsband „Die Partyvögel“ bei. Sie heizte mit heißen Rhythmen und diversen Showelementen die Stimmung der Besucher an.

Am Sonntag lud die einheimische Blaskapelle „Die Lindier Böhmer“ mit viel Egerländersound und gängiger Schlagermusik die Weinfestbesucher zum Mitsingen und Mitschunkeln ein.

Zum Festauftakt hatten die Blaskapelle, die bunten Fahnenabordnungen der Ortsvereine, das Festkomitee sowie die Ehrengäste aus Politik und Weinadel die örtliche Weinprinzessin Luisa Dotzel von ihrem Elternhaus abgeholt. Nach einer kurzen Weinprobe marschierte man in einem eindrucksvollen Zug zum Festplatz, wo die Weinprinzessin das Fest eröffnete.

Zuvor begrüßten der stellvertretende Bürgermeister der Großgemeinde Kolitzheim, Martin Mack, und der Vorsitzende des ausrichtenden FC Lindach, Heinz Rock, die Besucher, unter anderen den Landtagsabgeordneten Otto Hünnerkopf und die stellvertretende Landrätin Christine Bender.

Weinprinzessin Luisa Dotzel stellte den Weinort Lindach mit seinen Weinen ebenso vor wie die anwesenden Weinhoheiten und Symbolfiguren aus den Nachbarweinorten. Sie vergaß auch nicht, die wichtige Arbeit der Winzerinnen und Winzer zu würdigen und den zahlreichen Helfern zu danken, ohne die so eine große Veranstaltung wie das Lindacher Weinfest nicht zu stemmen wäre.

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