Das Fischfest ist Höhepunkt des Jahres

08.03.2017

Mainpost 08.03.2017

GERNACH
Das Fischfest ist Höhepunkt des Jahres

Der Jahresbericht des Vorsitzenden Edwin Pohli und die Neuwahl des Vorstands standen auf der Tagesordnung der Jahresversammlung des Sportangelvereins Gernach.
Pohli stellte an den Beginn seines Berichts einige Zahlen über den Verein: Er zählt 69 Mitglieder, darunter acht Jungangler. 23 Ganzjahresangelkarten wurden ausgegeben, fünf Halbjahreskarten. Bei den Junganglern waren es fünf Halbjahreskarten und zwei Ganzjahreskarten.720 Kilogramm Fischbesatz wurden zu verschiedenen Zeitpunkten in die Gewässer gebracht, etwa vor dem Ferienspaß, beim Preisangeln und beim Königsangeln.

Die Jugendwarte hatten ein Angeln für Jungangler organisiert, an dem sieben Jugendliche teilnahmen. Das Fischfest Ende Juni war ein Erfolg. Es steht natürlich auch heuer wieder fest im Programm, informierte Pohli.
Mit Sorge blickte der Vorsitzende auf den zunehmenden Altersdurchschnitt der Mitglieder: augenblicklich könne man das Fest noch stemmen, aber man müsse sich Gedanken machen, wie man die Lücken füllt, wenn altersbedingt die Helfer in den Ständen weniger würden.
Die Ferienspaßaktion mit 25 Kindern und etwa 15 erfahrenen Sportanglern, die die Kinder bei ihren Angelversuchen fachmännisch begleiteten, war wieder gut angekommen. Sie steht auch heuer wieder im Jahresplan, ebenso wie Preisangeln und das Königsangeln.

Gerne erinnerte man sich an den zweitägigen Ausflug nach Ingolstadt und Umgebung, mit Besuch der Befreiungshalle in Kelheim. Für den Herbst 2017 ist ein Tagesausflug geplant.

Sorge bereitet dem Vorsitzenden der aktuell niedrige Wasserstand in den Seen. Das Ufer des großen Sees sei an einer Stelle außerdem etwas eingebrochen. Mittelfristig müsse hier etwas unternommen werden, so Pohli. Kleinere Reparaturen sollen im Rahmen eines Arbeitseinsatzes im April vorgenommen werden.
Berthold Heck fürchtet, dass der Spargelanbau in der Umgebung des Sees weiter zunimmt. Wenn die Vermutung zutreffe, dass zur Berieselung der Anbauflächen dann Grundwasser verwendet würde, etwa aus neuen Brunnen, stehe zu befürchten, dass der Wasserstand des Sees immer weiter sinke und nicht mehr genügend Grundwasser zur Verfügung stehe, den für die Fische nötigen Wasserstand sicherzustellen.

Vorsitzender Pohli informierte, dass neuerdings die Auflage bestehe, eine Wasseruhr in den Brunnen einzubauen, aus dem die Sportangler den See bei Bedarf speisen. Auch müsse jeden Monat der Wasserstand des Brunnens gemessen werden.
Nach Kenntnisstand der Versammlung besteht eine solche Verpflichtung, die entnommene Wassermenge zu melden, für landwirtschaftlich genutzten Flächen der Umgebung nicht. Es wäre aber zu wünschen, dass für Landwirte und Sportangler gleiche Bedingungen gelten.
Schon jetzt registrieren die Angler eine höhere Stromrechnung, weil sie mehr Wasser pumpen müssen, um den Wasserstand zu halten. Edwin Pohli und Thomas Eberlein wollen mit dem Wasserwirtschaftsamt Kontakt aufnehmen, das nach Auskunft von Gemeinderat Reinhard Heck zuständig ist. Die Gemeinde sei es nicht, so Heck.

Bei den Wahlen wurde der Vorstand der Gernacher Sportangler im Amt bestätigt. Edwin Pohli bleibt als Vorsitzender, Thomas Eberlein als Stellvertreter im Amt. Winfried Nickel als Kassier und Reinhard Heck als Schriftführer wurden einstimmig wiedergewählt, ebenso Gerätewart Alban Weilhöfer und die Gewässerwarte Michael Kobosil, Andreas Heck, Michael Heck und Bertram Schüll. Bestätigt als Jugendwart wurde Jan Ziegler. Michael Kobosil kandidierte nicht mehr als Jugendwart, nachdem sich Michael Weilhöfer zu einer Kandidatur bereit erklärt hatte. Weilhöfer wurde auch gewählt. Kobosil steht weiter mit Rat und Tat zur Seite, wenn dies gewünscht wird.

Beisitzer bleiben Robert Lutsch, Karlheinz Dotterweich und Holger Klüpfel. Die Kasse prüfen wie bisher Robert Lutsch und Michael Pohli. Da es Interesse an Polohemden mit dem Vereinswappen der Sportangler gab, werden neue in Auftrag gegeben.

 

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