Die Puppe ist gerettet

17.10.2016

Mainpost 17.06.2016

KOLITZHEIM

Die Puppe ist gerettet

Bei einer Großübung von Feuerwehren in Kolitzheim waren Floriansjünger aus Kolitzheim, Lindach, Zeilitzheim, Gernach, Stammheim, Unterspiesheim und Gerolzhofen beteiligt.

Folgendes Szenario fanden die Feuerwehren vor: Nach einer Verpuffung an einem Lastwagen in einer Kfz-Werkstatt blieb ein Mechaniker bewusstlos auf dem Dach des Lasters liegen. Ein anderer konnte sich benommen ins Freie retten. Ein dritter Mechaniker war unter einem Pkw eingeklemmt, der von einer Hebebühne gerutscht war.

Kreisbrandinspektor Alexander Bönig und Kreisbrandmeister Daniel Scheller beobachten genau, wie die Feuerwehrleute dieses Übungsszenario angingen.
Mit Atemschutzmasken drangen die Feuerwehrleute an die Unglücksstelle vor. Der bewusstlose Mechaniker auf dem Dach des Lastwagens wurde schnell gefunden und in Sicherheit gebracht. Der zweite Mechaniker, eine Puppe, konnte erst nach dem Anheben des Autos in Sicherheit gebracht werden.
Im Anschluss an die Übung erfolgte eine Besprechung des Kreisbrandinspektors und des Kreisbrandrats mit den Gruppenführern.

Alle Feuerwehren waren in der geforderten Zeit vor Ort, auch die Feuerwehr aus Gerolzhofen, obwohl diese den längsten Weg zurücklegen musste, so die Bilanz.

Die Übung sei sehr gut abgelaufen, so die Beobachter. Sie hatten keine größeren Mängel zu kritisieren. Es gab auch keine Verletzungen bei den Feuerwehrkameraden.

Alexander Bönig bedankte sich daher bei allen 67 Feuerwehrleuten, die an der Übung teilnahmen. Ferner bedankte er sich bei Berthold Pfaff, der die Werkstatt zur Verfügung stellte, in der das Übungsszenario aufgebaut worden war.

Auch der Kolitzheimer dritte Bürgermeister Alfred Bumm bedankte sich für die Teilnahme an der Übung. Mit einem Imbiss für die Feuerwehrleute endete der Einsatz.

 

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