Die Welt nicht bekehren sondern bereichern

14.03.2017

Mainpost 14.03.2017

HERLHEIM
Die Welt nicht bekehren sondern bereichern

Neuwahlen standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Frauenbundes. Da sich Petra Rippstein und Katrin Habenstein nicht mehr für die Arbeit im Vorstandsteam aufstellen ließen, mussten zwei andere Frauen gefunden werden.
„Aufgabe des Frauenbundes ist es nicht die Welt zu bekehren, sondern sie zu bereichern,“ warb Doris Schneider für eine Mitarbeit. Vor allem für Frauen gebe es ohne den Frauenbund keine geselligen Treffen mehr und damit werden auch die sozialen Kontakte immer weniger.

Weiter blickte Schneider auf die vergangenen 20 Jahre seit der Gründung des Zweigvereins Herlheim zurück. Er habe sich seitdem hervorragend engagiert und es wurde viel bewegt. Mehr als 100 Veranstaltungen, viele für jedermann zugänglich, gab es seitdem. In dieser Zeit wurden auch rund 20 000 Euro erarbeitet und als Spenden für kirchliche und soziale Zwecke weitergegeben.
Trotz dieses leidenschaftlichen Appells für eine Mitarbeit stellte sich unter den wenigen anwesenden Mitgliedern – insgesamt hat der Frauenbund derzeit 57 Mitglieder – niemand für eine Mitarbeit im Team zur Verfügung. Am 25. April wird es einen neuen Termin geben, um die Posten zu besetzen.
Ingrid Mannl hatte über die Unternehmungen des vergangen Jahres berichtet. Im Februar fand eine Lichterwanderung, vor allem für Kinder, statt und im März der Weltgebetstag der Frauen und die Jahreshauptversammlung. Im Mai trafen sich die Herlheimer zur Maiandacht in der Kirche. Die Muttertagsfeier war ebenso wie die Weihnachtsfeier im Dezember nur für Mitglieder.
Wie immer wurde der Grillabend am Herrenbrunnen von vielen Herlheimern gerne angenommen. Im August führte ein Ausflug nach Thüringen, nach Ummerstadt und zur Veste Heldburg. Im Herbst gab es einen Nachmittagskaffee mit Spielmöglichkeiten und einen kleinen Flohmarkt. Einige Herlheimerinnen trafen sich bei einem Zweigvereintreffen und der Diözesanwallfahrt. Anna Kleinhenz berichtete von einer guten Kassenlage. 1150 Euro wurden für die Restaurierung des Grabsteins des Priestergrabes im Friedhof ausgegeben.
Gemeinsam beschlossen die Anwesenden auch in diesem Jahr wieder Geld für soziale Zwecke zu spenden. 500 Euro werden an die eigene Kirche gehen und weitere 500 Euro erhält der Palliativbereich in der Kreisklinik Gerolzhofen.
Begonnen hatte der Abend mit einer Andacht zum Weltgebetstag der Frauen in der Pfarrkirche. Er war in diesem Jahr den Frauen aus den Philippinen gewidmet.

 

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