Ein Dankeschön an die Gernacher Senioren

26.10.2016

Mainpost 26.10.2016
GERNACH

Ein Dankeschön an die Gernacher Senioren

Zum Mittagessen und zum anschließenden Kaffee waren die Gernacher Senioren von der Gemeinde Kolitzheim ins TSV-Sportheim zum Senioren-Ehrentag eingeladen worden. Der TSV organisierte die Bewirtung, das Mittagessen wurde von der Gemeindekasse übernommen. Lydia Schug, Vorstandsmitglied im Gernacher Frauenbund, sorgte mit den Gernacher Frauen für leckere Kuchen.

Der Gernacher Gemeinderat Dieter Dietz begrüßte auch im Namen seines Gemeinderatskollegen Reinhard Heck die Senioren und führte durch das Programm. Sein Dank galt dem TSV für die Organisation und Zusammenarbeit, insbesondere mit dem Küchenteam Elke Weilhöfer, Rita Schüll und Gaby Walter sowie Michael Fuchsberger. Er bedankte sich auch bei Hugo Hetterich und seinem Team, mit dem er das ganze Jahr über die Seniorennachmittage in Gernach durchführt. Auch die aktive Teilnahme der Senioren am Vereinsleben der Gernacher Vereine hob der Gemeinderat hervor.

Die Zeit bis zum Mittagessen überbrückte das Trio „Los Seniores“ mit Heinz Becker am Piano, Alfred Glos an der Trompete und Hermann Laarz an der Gitarre. Das Trio lud alle zum Mitsingen des Gernach-Liedes ein. Den Text hatte Hermann Laarz gedichtet.

Anschließend nahm Pfarrer Thomas Amrehn in seiner Ansprache die gegenüber früheren Zeiten veränderten Verhältnisse in den Blick: Sie brächten es mit sich, dass viele junge Leute nicht mehr in ihrer Heimat, sondern oft weit weg ihre berufliche und persönliche Zukunft fänden. So gehe die örtliche Stabilität, die es früher gab, verloren. Trotzdem solle man nicht mutlos werden: Der Einsatz für die Familie und die Gemeinschaft gehe nicht verloren, er lebe fort in der nächsten Generation. In Erinnerung an den Weltmissionssonntag brachte der Seelsorger ein Bild mit, auf dessen Rückseite das Tischgebet abgedruckt war. Der Seelsorger erläuterte, dass dieses Gebet vom Wachstum des Reises mit dem Wachsen und Reifen des Menschen vergleichbar ist: Zuerst ist die Pflanze klein, dann wächst sie zum Busch und ist fruchtbar für die anderen.

Das Gebet solle die Senioren daran erinnern, dass ihr Leben Frucht getragen habe, in ihrem Dasein für andere, für die eigene Familie und darüber hinaus. Hugo Hetterich, Leiter des Gernacher Seniorenkreises, gab anschließend noch einige Gedichte zum Besten.

Bürgermeister Horst Herbert blickte im Anschluss auf die aktuellen Ereignisse in der Welt und in der Gemeinde zurück. „Die Welt steht Kopf“ lautete sein Kommentar zu aktuellen Ereignissen in Syrien, der Türkei und dem Wahlkampf in den USA. „Auch wenn der Terror unsere Gegend erreicht hat, leben wir hier in einer ruhigen und friedlichen Welt“, so Herberts abschließende Worte.

 

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