Finanzen haben sich positiv entwickelt

30.01.2017

Mainpost 30.01.2017

KOLITZHEIM

Finanzen haben sich positiv entwickelt

Nur Positives hat Kämmerer Werner Knoblach über die finanzielle Situation dem Gemeinderat berichtet: Angefangen von der überraschend hohen Gewerbeertragssteuer (angesetzt waren 400 000 Euro, das Rechnungsergebnis beträgt 1,165 Millionen) bis hin zum aktuell niedrigen Schuldenstand von etwa zwei Millionen Euro, konnten an verschiedenen Stellen Einsparungen erzielt werden, so etwa im Bereich Verwaltungs- und Betriebsaufwand.
Freilich werde die Gemeinde auch wieder große Aufgaben zu schultern haben, so die Bewältigung der aktuellen Situation bei Mittagsbetreuung und Schulhausneubau oder -renovierung in Unterspiesheim. Hier informierte der Bürgermeister, dass man bei den Eltern eine Umfrage gestartet habe, um verlässliche und aktuelle Planungsunterlagen für die Mittagsbetreuung zu gewinnen.
Die Pläne für den Bau eines Entlastungskanals mit Regenüberlaufbecken in Stammheim stellten Wolfgang Müller und Manfred Richler vom Ingenieurbüro Wolfgang Müller vor.

Vor Überschwemmung schützen

Durch diese Baumaßnahme wird die Gefahr, dass bei Starkregen sich das Wasser in die Häuser zurückstaut, verringert; ebenso wird dadurch sichergestellt, dass bei 10-Jahres-Hochwasser die Kanalisation durch das Hochwasser nicht beeinträchtigt wird. Da die Einleitstelle auf Wipfelder Gemarkung liegt, muss mit der Gemeinde Wipfeld noch verhandelt werden und entsprechende Verträge sind zu schließen.
Die Kosten für das Vorhaben (Umleitung des Kanals, Regenüberlaufbecken) werden auf 580 000 Euro veranschlagt. Die Baumaßnahme wird über Gebühren finanziert, nicht umgelegt. Nach gründlicher Diskussion stimmte das Gremium dem Bauentwurf zu. Mit dem Bau kann frühestens im Herbst begonnen werden, so der Bürgermeister.

Der Gemeinderat stimmte der 17. Änderung des Flächennutzungsplans für das Gewerbegebiet „An der Spiesheimer Straße“ zu, während der Bebauungsplan aufgrund von Nachfragen des Landratsamtes zum Immissionsschutz und der vorgelegten Planung einer Straßeneinmündung sowie der geplanten Breite einer Straße noch nicht zustimmen konnte.

Diskutiert wurde, angestoßen durch eine Nachfrage von Gemeinderat Reinhard Heck, auch über den Verlauf eines Radwegs von Unterspiesheim in Richtung Schwebheim-Schweinfurt. Bürgermeister Horst Herbert informierte, dass er zu diesem Thema im Gespräch sei mit seinen Bürgermeisterkollegen in Schwebheim und Röthlein.

Beschlossen wurde einstimmig, dass man sich für eine Gestaltung des Lärmschutzes entlang der neu zu bauenden B 286 in Unterspiesheim als Wall ausspreche. Dieser Beschluss entsprach auch der Meinung der Besucher der Bürgerversammlung. Da die Bundesrepublik als Bauherr alle Kosten übernimmt, bestimme sie grundsätzlich auch über die Art der Bepflanzung des Walles, sagte Herbert. Man werde jedoch Vorschläge zur Art der Bepflanzung des Walles machen.

Main wird ausgebaggert

Zur Schiffsanlegestelle Stammheim informierte Horst Herbert, dass eine Ausschreibung zum Ausbaggern des Maines laufe. Wenn die Firma Bäuerlein den Zuschlag für diesen Auftrag erhalte, würde die Anlegestelle für die Undine für diese Zeit ausfallen.

 

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