Hilfe für Rotes Kreuz und Behindertengruppe

12.10.2016

Mainpost 12.10.2016

HERLHEIM

Hilfe für Rotes Kreuz und Behindertengruppe

Als Ewald Kopp vor 15 Jahren beruflich längere Zeit im kroatischen Ostslawonien tätig war, lernet er auch die Probleme und Nöte der Bevölkerung in diesem ehemaligen Kriegsgebiet kennen. Seitdem versucht er hier zu helfen.
Zusammen mit den Veteranenfreunden, deren Clubleiter er ist, wurden schon häufig Hilfslieferungen zusammengestellt und transportiert. Nun war Kopp zusammen mit seinem Neffen Matthias Kopp in dessen Pkw mit einem voll beladenen Anhänger erneut auf der Reise nach Kroatien.
Bei ihrer Ankunft in Valpovo war die Freude über die vielen nützlichen mitgebrachten Dinge bei der Behindertengruppe „Mi“, was auf Deutsch „Wir“ bedeutet, und der Sozialstation des Roten Kreuzes riesengroß. Über die vier Krankenbetten, neun Rollstühle, 23 Rollatoren, zwei Badewannenlifter und mehrere Gehhilfen waren vor allem die Mitarbeiter der Sozialstation begeistert.
Denn, diese Hilfsmittel bedeuten eine große Erleichterung bei der Versorgung und Unterstützung von pflegebedürftigen Menschen, an die sie weitergegeben werden. Gespendet hatten die Hilfsgüter die Caritas-Sozialstation in Gerolzhofen, die Seniorenresidenz in Dettelbach, das Schweinfurter Sanitätshaus Traub und das Krankenhaus Ehingen in Baden-Württemberg. Die Kontakte dorthin hatte Ellen Bölzle vermittelt.
Mehrere Kartons Wolle spendeten „Miris tolle Wolle“ aus Gerolzhofen. Die Schweinfurter TTL-Niederlassung stellte Stoffe zur Verfügung. Damit fertigen die Mitglieder der Behindertengruppe Bastelarbeiten an, die sie dann auf dem Markt verkaufen.
Auch Dinge für Kinder, wie Kleidung, Bettwäsche, Schultaschen sowie Schul- und Spielsachen gingen mit auf die Reise. Der Dank hierfür gilt neben Privatpersonen der Firma Dittmeier aus Gerolzhofen, Rita Hell aus Kolitzheim die viel Selbstgestricktes beisteuerte sowie den Veranstaltern des Kinderkleiderbasars in Unterspiesheim.
Bereits Tage vor der Abfahrt bereiteten Mitglieder und Freunde des Veteranenclubs den Transport vor. Sie überprüften die Hilfsmittel auf ihre Funktionsfähigkeit, reparierten sie bei Bedarf und luden sie auf den Hänger.

Bei den Gesprächen mit den Verantwortlichen der Sozialstation und der Gruppe Mi wurde deutlich, wie dankbar sie für all diese Spenden sind und wie dringend sie gebraucht werden, berichtete Ewald Kopp. Für das kommende Jahr ist die nächste Hilfslieferung geplant.

 

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