Kichererbsen für den guten Zweck

01.12.2016

Mainpost 01.12.2016

GERNACH
Kichererbsen für den guten Zweck

Schon zum dritten Mal gastierte die A-cappella-Band „Chickpeas“ (zu deutsch „Kichererbsen“) in Gernach, damit schon zum zweiten Mal in der St. Aegidius-Kirche. Und auch diesmal blieben in den Bänken des Gotteshauses keine Plätze frei.
Der Frauenbund Gernach hatte die Chickpeas zu diesem Konzert eingeladen, und sie waren gerne gekommen, denn der Reinerlös des Konzertes war für den Verein „Lachtränen“ bestimmt. Stellvertretend für den Verein fungierten die Klinikclowns „Schnipsel“ (Ulrike Sommermann) und „Pünktchen“ (Franziska Kirchner) in ihren bunten Kostümen als „Platzanweiserinnen“, was schon vor dem Konzert für Heiterkeit sorgte.

Die Vorsitzende des Frauenbundes Gernach, Gaby Berchtold, hieß Gäste, Band, Pfarrer Thomas Amrehn sowie die örtlichen Gemeinde- und Pfarrgemeinderäte und die Mitglieder der Kirchenverwaltung willkommen.
Mit einer großen Vielfalt adventlicher Lieder waren die Sängerinnen Daniela Teubert, Kerstin Bauer, Kerstin Meidel und Silke Menig nach Gernach gekommen. War der Beginn mit dem Lied „Es ist ein Ros' entsprungen“ eher traditionell-besinnlich, so entwickelte sich das Konzert anschließend zu einer lustigen, musikalischen Beschreibung der Vorlieben der Chickpeas. Eine Vorliebe der vier Frauen: Sie trinken gerne Prosecco. Besinnlich aber schwungvoll wurde es in der Kirche anschließend mit dem Gospel: „Jesus came down from heaven to the earth“. Der Klassiker „Oh happy day„ trug zur guten Stimmung bei, die noch gesteigert wurde, als das gesamte Publikum bei dem Gospel „Amen“ zum Mitsingen und Klatschen aufgefordert wurde – und auch begeistert mitmachte.
Großen Beifall erhielt Johanna Pichl. Mit ihren zwölf Jahren feierte sie mit dem Song „We wish you a happy Christmas“ ihre Premiere als fünftes Mitglied der Chickpeas. Raffinierte und originelle Variationen bekannter Weihnachtslieder, die die Band in der Folge darbot, kamen bei den Zuhörern gut an. Gaby Berchtold bedankte sich bei den vier Sängerinnen – wie sollte es ander sein – mit einer Flasche Prosecco: „Als ob wir es gewusst hätten, dass ihr den gerne mögt.“
Mit der Zugabe des gemeinsam gesungenen Liedes „Macht hoch die Tür“ endete das Konzert in der Gernacher Kirche. Die Gernacher und Gäste zeigten sich bei den Spenden großzügig, wie von der Vorstandschaft des Frauenbundes Gernach zu hören war. Nach dem Konzert waren alle zu Glühwein, Kinderpunsch und kleinen süßen und herzhaften Gebäckstücken eingeladen. Die Gäste trotzen der Kälte und so kamen an den runden Tischen noch angeregte Gespräche zustande.

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