Kreisstraße nach dreimonatigem Ausbau freigegeben

13.07.2017

Mainpost 13.07.2017

STAMMHEIM

Kreisstraße nach dreimonatigem Ausbau freigegeben

Hier wurde ein wichtiges Unterfangen in Sachen Verkehrssicherheit abgeschlossen“, sagte Landrat Florian Töpper am Mittwoch in Stammheim. Der Kreischef und mehrere Ehrengäste feierten bei strömendem Regen die Einweihung der Kreisstraße SW 1, die der Landkreis Schweinfurt in den vergangenen zwölf Wochen zwischen Stammheim und der Landkreisgrenze Würzburg auf einer Länge von einem Kilometer ausbaute.

Der Ausbau der SW 1 sei in den letzten Jahren immer dringender geworden, nachdem der enorm angewachsene Schwerverkehr tiefe Spurrinnen, Risse und laufende Schäden am Bankett hinterlassen habe, sagte Töpper.
Der Schwerlastverkehr habe sich seit dem Ausbau der Straße im Jahre 1978 verdreifacht. Ein wirtschaftlicher Unterhalt sei in den letzten Jahren nicht mehr möglich gewesen, so dass eine Anpassung des Straßenquerschnittes an die heutige und künftige Verkehrsbelastung (sechs Meter) nötig wurde.
Die Bauarbeiten wurden im Februar 2017 öffentlich ausgeschrieben. Die Firma Stolz aus Hammelburg begann im Mai 2017 mit den Bauarbeiten. Töpper zeigte sich erfreut über den eingehaltenen Zeitplan. Im Herbst sollen noch die landschaftspflegerischen Maßnahmen mit der Bepflanzung der Ausgleichsfläche durch den Kreisbauhof erfolgen.
Günstiger als geplant Die Kosten für den Ausbau der Kreisstraße inklusive Grunderwerb, Vermessung und Vermarkung wurden bei Planerstellung auf rund 468 000 Euro geschätzt. „Dieser Kostenrahmen konnte sogar leicht unterschritten werden“, zog der Landrat ein positives Fazit.

Die Maßnahme wird durch den Freistaat Bayern mit voraussichtlich 215 000 Euro gefördert. Mit dem Ausbau der Kreisstraße wurde der Streifen zum Radweg hin verbreitert, was die Sicherheit der Radler auf dem stark frequentierten Main-Radweg erhöht habe, so Töpper.

Sein Dank galt den beteiligten Behörden, dem Straßenbauunternehmen Stolz und den Bürgern, die viel Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit aufgebracht hätten.

 „Die gesamte Bevölkerung ist froh über den Ausbau der Straße“, sagte Bürgermeister Horst Herbert. Gut ausgebaute seien sicherere Straßen, so das Gemeindeoberhaupt.

Die Fränkische Weinkönigin Silena Werner freut sich jetzt darauf wieder die Straße in Richtung Fahr nutzen zu können. Einen kleinen Seitenhieb hatte sie für den unmittelbar anschließenden Bereich im Landkreis Würzburg parat, der in Sachen Straßenausbau noch viele Hausaufgaben zu erledigen habe.
Den Segen Gottes für unfallfreie Fahrt auf der Strecke erteilte Pfarrer Andreas Engert.

 

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