Mädels vom versteckten Paradies

27.02.2017

Lindach 27.02.2017

 

LINDACH

Mädels vom versteckten Paradies

In der Main-Steigerwaldregion gilt Lindach nicht gerade als Faschingshochburg. Da stehen im Jahresreigen andere gesellschaftliche Ereignisse im Vordergrund, die großes Publikumsinteresse hervorrufen, wie beispielsweise das Laientheater und die beiden Weinfeste. Dennoch verstehen es die Lindacher, wenn auch nur dorfintern, an Fastnacht zu feiern. Da treten beim alljährlichen Faschingstanz des Fußballclubs verschiedene Akteure und Gruppen auf, um die Tanzbeflissenen mit ihren Einlagen zu erheitern. Auch beim stets gut besuchten Frauenfasching gibt es dieses Angebot, wenn sich Jung und Alt gemeinsam zum Feiern im Sportheim trifft.
Da wurde beim Eintritt sogar mit den Männern eine Ausnahme gemacht, zumal diese ihren Teil zur guten Stimmung beitrugen. Es ging hoch her mit Tanzen und Schunkeln, als Kay Lehnert auf seiner Orgel und mit zünftigen Faschingsliedern die Stimmung zum Kochen brachte. Das Männerballett „Primaballerinas zwo mal vier Bier“ unter der Leitung von Manuela Feulner sorgte mit seinem Auftritt für viel Gelächter. Bekleidet mit Schlaghosen und Afro-Perücken im Stil der 70er Jahre schwangen die Männer die Hüften und zeigten mit akrobatischen Figuren viel Gefühl für Bewegung und Gleichgewicht.
Die „Mädels vom versteckten Paradies“, eine Frauentanzgruppe als Stewardessen verkleidet, tanzte und sang wie von einem anderen Stern auf ihrer Reise um die Welt. Mädchen verschiedenen Alters, eine Zumba-Gruppe des FC Lindach unter der Leitung von Jessica Lorenz, zeigten ihr Können mit Gefühl für Rhythmus und Bewegung sowie mit viel Schwung und anspruchsvoller Choreografie.
Renate Pfister nahm die Zuhörer bei ihrer Büttenrede mit auf ein „Einkaufserlebnis bei H&M“, wo sie viel Erheiterung auslöste. Bis weit nach Mitternacht hielt die gute Stimmung im Sportheimsaal an. Selbst die Seniorinnen blieben lange sitzen, weil ihnen die Atmosphäre so gut gefiel.

 

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