Mittagsbetreuung muss erweitert werden

24.12.2016

Mainpost, 24.12.2016

 

KOLITZHEIM

Mittagsbetreuung muss erweitert werden

 

 „Das Jahr 2016 im Rückblick“ - das war der zentrale Tagesordnungspunkt der letzten Sitzung des Gemeinderats in diesem Jahr. Zu Beginn der Sitzung bat Bürgermeister Horst Herbert die Gemeinderäte und die Zuhörerinnen und Zuhörer, sich im Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in Berlin zu erheben und sie in einer Schweigeminute zu ehren. „Wir werden uns nicht einschüchtern lassen“, sagte Herbert.

Die Einwohnerzahl sei - entgegen den Prognosen, im zu Ende gehenden Jahr um 25 Einwohner auf 5513 gestiegen, konnte der Bürgermeister in seinem Rückblick berichten. Er rief die wesentlichen Maßnahmen noch einmal ins Gedächtnis: Die Fertigstellung und Einweihung der Kläranlage sowie die Klärschlammräumung der Kläranlage Unterspiesheim, die Baugebietserweiterung in Oberspiesheim, die Einführung des Digitalfunks bei den Freiwilligen Feuerwehren.

In Zusammenarbeit mit den Kirchenverwaltungen wurde der Anbau des Kindergartens Unterspiesheim durchgeführt, ebenso die Innensanierung der Unterspiesheimer und Oberspiesheimer Kirchen. Die Innen- und Außensanierung der Kolitzheimer Kirche wurde begonnen. Gute Resonanz fand auch die Feier des 1225-jährigen Bestehens von Unter- und Oberspiesheim.

Der Bebauungsplan „Sommerleite Süd 1“ in Stammheim ist abgeschlossen, die Baugebietserweiterung in Kolitzheim in Auftrag gegeben, für das Neubaugebiet in Lindach liegt der Aufstellungsbeschluss vor. Die Flurbereinigungen in Zeilitzheim, Unterspiesheim, Oberspiesheim und Kolitzheim befinden sich in unterschiedlichen Projektphasen, es geht überall voran.

Wichtigste Herausforderungen für die kommende Zeit: Die Mittagsbetreuung der Schulkinder, die zunehmend in Anspruch genommen wird, und die Schwierigkeit, kurzfristig die dafür nötigen Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Dabei steht die Entscheidung an, ob die ehemalige Hauptschule in Unterspiesheim saniert oder abgerissen wird.

Die Feuerwehr-Bedarfsplanung steht im kommenden Jahr wieder auf der Tagesordnung des Gemeinderats, ebenso der enorme Bedarf an Bauplätzen. So besteht in fast allen Ortsteilen die Notwendigkeit, neue Baugebiete auszuweisen. Wünschenswert wäre auch die längerfristige Sicherstellung der ärztlichen Versorgung.

Der Haushalt 2016 konnte wie geplant abgewickelt werden; die finanzielle Basis der Gemeinde sei gesund. Im Rückblick erinnerte Herbert an weitere wichtige Veranstaltungen:

Bei seinen Kollegen und der Kollegin im Gemeinderat bedankte sich der Bürgermeister für das harmonische Miteinander. Man diskutiere die Probleme sachlich und mit Weitblick. Bei den Angestellten der Gemeinde bedankte er sich mit den Worten: „Wir sind stolz auf diese Mannschaft.“ Sein Dank galt auch der Bevölkerung, die Verständnis für die Entscheidungen des Gemeinderats habe.

Beifall für den Bürgermeister

Die große Zufriedenheit zeige sich auch darin, dass es gegen die Gebührenbescheide zur Abrechnung der Kläranlage nur zwei Widersprüche gegeben habe. Ein Dank galt auch Brigitte Pfister, die über lange Jahre bis September dieses Jahres objektiv und sachlich über die Gemeinderatssitzungen die Zeitungsberichte gefertigt habe. Mit anhaltendem Beifall bedankte sich der Gemeinderat beim Bürgermeister.

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