Neue Grenzen abgemarkt

20.07.2016

Mainpost 20.07.2016

ZEILITZHEIM


Neue Grenzen abgemarkt

Nach dem Wegebau und der Bodenwertermittlung erfolgt in der Flurbereinigung von Zeilitzheim jetzt mit der Abmarkung der nächste Schritt.

Nach einer schriftlichen Vorabfrage wurden seit November letzten Jahres alle beteiligten Grundstückseigentümer in einem persönlichen Gespräch darüber befragt, wo sie ihre neuen Flurstücke nach der Flurbereinigung zugeteilt bekommen möchten. Diese Wunschentgegennahme wurde vor Ort in Zeilitzheim im Feuerwehrhaus durchgeführt und zog sich über fünf Wochen hin.

Der Vorsitzende des Vorstands der Teilnehmergemeinschaft, Reiner Väth, vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken, betonte, dass man sich hierfür viel Zeit genommen habe, um herauszuhören, welche Beweggründe hinter den einzelnen Wünschen stehen. „Hierbei ergaben sich selbstverständlich Überschneidungen“, so Väth weiter.

Bodengüte als Problem

Bei der Abwägung und den Nachverhandlungen stellte sich als Schwierigkeit heraus, dass die Bodengüte im circa 800 Hektar umfassenden Flurbereinigungsgebiet sehr große Unterschiede aufweist. Väth betont jedoch, dass er die Teilnehmer der Flurbereinigung in Zeilitzheim als sehr angenehme Gesprächspartner erlebt habe, die an konstruktiven Lösungen interessiert waren.

Bei der Abwägung und den Nachverhandlungen stellte sich als Schwierigkeit heraus, dass die Bodengüte im circa 800 Hektar umfassenden Flurbereinigungsgebiet sehr große Unterschiede aufweist. Väth betont jedoch, dass er die Teilnehmer der Flurbereinigung in Zeilitzheim als sehr angenehme Gesprächspartner erlebt habe, die an konstruktiven Lösungen interessiert waren.

Nach der Endabstimmung wurde der Neuverteilungsentwurf in einer sechsstündigen Mammut-Sitzung vom Vorstand der Teilnehmergemeinschaft beschlossen. Hierbei habe der Vorstand mit dem örtlichen Beauftragten Werner Herbert große Einigkeit gezeigt. Nach Überprüfung des Entwurfs am Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken wurde dieser zur Absteckung freigegeben. Mittlerweile wurden alle neuen Flächen berechnet und den Teilnehmern die Grundstücksverzeichnisse zugeschickt.

Ab jetzt werden die neuen Grenzsteine gesetzt. Die Absteckung erfolgt durch Mitarbeiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Unterfranken, während der Steinsatz von den örtlichen Feldgeschworenen organisiert und zusammen mit Vorstandsmitgliedern und Helfern durchgeführt wird.

Die Teilnehmer packen gemeinsam an, dass parallel zu den derzeit anstehenden Erntearbeiten die circa 1200 Grenzsteine bis Mitte August gesetzt sind und in diesem Herbst bereits noch die neuen Felder bestellt werden können.

 

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