Spende für die Klinikclowns

01.12.2016

Mainpost 30.11.2016

GERNACH

Spende für die Klinikclowns

Die Klinikclowns „Die Schnipsel“ (Ulrike Sommermann) und „Pünktchen“ (Franziska Kirchner) nahmen bei einem Besuch in Gernach eine Spende des Vereins Komm-in entgegen.

250 Euro waren der Reinerlös aus dem Verkauf von Martinspferdchen, Glühwein, Kinderpunsch und heißen Würstchen beim Martinsfest, das Komm-in organisiert hatte. Die Vorsitzende des Vereins, Elke Dressel, und die beiden Gruppenleiterinnen Nicole Schneider und Aileen Berchtold übergaben die Spende an die beiden Klinikclowns.
Diese freuten sich sehr über das Geld, sind Spenden doch „unentbehrliche Bausteine für die weitere Schaffung von „Glücksmomenten“, wie es im Faltblatt des Vereins Lachtränen heißt, der die Klinikclowns trägt.
„Die Schnipsel“ und „Pünktchen“ gaben bei dem Besuch in Gernach Einblick in ihre Arbeit: Alle Klinikclowns – zur Zeit sind es neun – sind nebenberuflich als Clowns in Kliniken tätig. Regelmäßige Fortbildungen, Supervision, Teambesprechung und Trainings seien als Klinikclown nötig. Es seien viel Einfühlungsvermögen, Spontaneität und Kreativität gefragt, um sich in die Kinder und auch in die alten Menschen einfühlen zu können, ihre augenblickliche Stimmung zu erspüren und darauf sensibel eingehen zu können.
Ziel der Besuche der Klinikclowns, zum Beispiel in der Kinderklinik am Mönchberg, in der Universitätsklinik in Würzburg, in der Kinderstation des Leopoldina-Krankenhauses in Schweinfurt, aber auch im Haus der Betreuung und Pflege in Uffenheim, ist es, „kleine Glücksmomente“ zu schaffen.

Diese können manchmal ganz leise sein, behutsam und langsam, aber es kann auch, je nachdem, wie das Kind oder der alte Mensch reagieren, ganz laut und heftig zugehen. Talent der Klinikclowns ist es, im Augenblick der Begegnung naiv-kindlich zu reagieren, und dadurch ein Lächeln, ein Lachen in das Gesicht und die Seele des Gegenübers zu zaubern, wenn spontan ein neues Spiel entsteht, ein kleiner Funken Humor den Klinik- oder Heimalltag vergessen lässt.

 

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