Über 100 Frauen fuhren zum Kreuzberg

10.09.2016

Mainpost 10.09.2016

UNTERSPIESHEIM/OBERSPIESHEIM/GERNACH

Über 100 Frauen fuhren zum Kreuzberg

Mehr als 100 Frauen aus den Zweigvereinen des Frauenbundes in Unterspiesheim Oberspiesheim, Gernach, Herlheim, Stammheim, Kolitzheim, Heidenfeld und Grafenrheinfeld haben an der Diözesanwallfahrt des Frauenbundes teilgenommen.
Das Vorstandsteam des Frauenbundes Unterspiesheim/Oberspiesheim, Hilde Seufert, Barbara Heck, Annamarie Reisenbüchler, Marion Seufert und Maria Brand hatten sie für die Zweigvereine organisiert.
Mit zwei Bussen steuerte man das Ziel der Wallfahrt, den Kreuzberg an. Generalvikar Thomas Kestler zelebrierte den Gottesdienst auf dem Freigelände vor der Wallfahrtskirche. Knapp 2000 Frauen aus der ganzen Diözese trafen sich zu dieser Wallfahrt, die jedes Jahr an einem anderen Ort stattfindet. Alle Zweigvereine hatten ihre Fahne mitgebracht, sodass beim Einzug zum Gottesdienst die Vielzahl der Frauenbunds-Zweigvereine auch augenfällig wurde.
Der Generalvikar bezog sich in seiner Predigt auf den Stammbaum Jesu, der am Beginn des Matthäusevangeliums steht. Er hob hervor, dass die Christen damals vor ähnlichen Fragen standen wie wir heute: dürfen Fremde in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen werden? Fremde waren damals für die Gemeinschaft der Christen Griechen und Römer, also „Heiden“, die nicht dem jüdischen Volk angehörten. Der Stammbaum Jesu zeige, dass es immer wieder Fremde, vor allem Frauen waren, die durch Heirat integriert wurden und so den Fortbestand des Volkes sicherten. „Der Stammbaum, den der Evangelist schildert, zeigt die Liebe und Zuneigung der Menschen zueinander, aber auch Scheitern und Versagen“ so der Prediger.
Nach dem Gottesdienst war Gelegenheit, in der Gemeinschaft der Frauen die selbst mitgebrachte Brotzeit zu verzehren, oder in den Gasthäusern zu essen.

Vor der Schlussandacht, die der Geistliche Beirat des Frauenbundes, Pfarrer Bernhard Stühler feierte waren die Frauen zu einem gemeinsamen Singen eingeladen. Die beiden Busse steuerten nach der Wallfahrt noch die Schokoladenmanufaktur in Sandberg an. Konditormeister Klaus-Peter Borst stellte in einer kurzweiligen Präsentation die bunte Vielfalt der Produkte vor, die alle aus Schokolade und Zucker hergestellt werden können. Stolz konnte er auch berichten, dass er und sein Mitarbeiterteam die Hochzeitstorte von Lady Diana und Prinz Charles hergestellt hatte.

 

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