Vorsitzender hat drei Wünsche auf dem Wunschzettel

23.12.2016

Mainpost 23.12.2016

GERNACH

Vorsitzender hat drei Wünsche auf dem Wunschzettel

Mit dem Dank an alle, die sich im zu Ende gehenden Jahr für den TSV Gernach und die Gemeinschaft eingesetzt haben, eröffnete der Vorsitzende des Vereins, Ralf Schreckenbach, die Weihnachtsfeier.
Neuwahlen beim TSV, die Vorbereitung der Feier des 90-jährigen Bestehens, das 2018 gefeiert wird, werfen ihre Schatten voraus. Mehr Eigeninitiative der Mitglieder, eine neue Abteilungsleiterin für den Bereich Aerobic/Gymnastik, und jemanden, der das Kinderturnen in die Hand nimmt – das sind die drei Wünsche, die Ralf Schreckenbach für das kommende Jahr äußerte.
Es gebe in Gernach 48 Kinder, die jünger als elf Jahre seien - daher wäre es schön, wenn der TSV ihnen ein Angebot machen könnte.
Gemeinderat Dieter Dietz würdigte im Namen der Gemeinde die Bedeutung des Vereins für die Dorfgemeinschaft: „Der TSV ist der soziale Mittelpunkt von Gernach“, stellte er fest, da er Angebote für alle Altersgruppen habe und der Anlaufpunkt auch für andere Vereine sei. Die Gemeinde unterstütze den TSV nach Möglichkeiten, insbesondere die Jugendarbeit, durch Zuschüsse für alle Jugendlichen, die beim TSV als aktive Mitglieder mitmachen. Auch Pfarrer Thomas Amrehn lobte den TSV für seinen Zusammenhalt.

So werde Gemeinschaft erfahrbar. Das Sportheim sei der größte und bedeutendste soziale Raum in Gernach. „Selbst der Bischof wäre auf der Straße gestanden, wenn wir nicht beim TSV hätten zu Gast sein dürfen.“
Das Vereinsquiz mit zwölf Fragen stellte manche Gäste vor große Schwierigkeiten. So war zu schätzen, wie viele Kilos die Vorstandsmitglieder auf die Waage bringen. Um die richtige Antwort abschätzen zu können, musste man erst einmal wissen, wie viele Mitglieder der Vorstand hat. Wie viele Dotterweichs in der berühmten Dotterweich-Elf der fünfziger Jahren mitspielten, war eine weitere knifflige Fragen, die nicht alle richtig beantworteten.

Den ersten Preis gewann Doris Berchtold: zwei Karten für ein Fußballspiel eines bayerischen Vereins in Bundesliga oder Zweiter Liga. Marianne Back bekam den zweiten Preis, eine Gans, gesponsert vom Bauernhof Weilhöfer. Bruno Back erhielt als dritten Preis zwei Sterne, ausgesägt aus Holz, gesponsert von Bernhard Berchtold.
Danach waren die Mitglieder eingeladen, Beiträge zur Weihnachtsfeier einzubringen. Svenja Schreckenbach und ihre Mutter Manuela spielten auf der Flöte weihnachtliche Melodien. Nicole Back trug die Geschichte vom kleinen Stern vor. Erhard Scholl las das Kapitel „Fremde, Grenzgänger und Leitkulturen“ aus Heiner Geißlers Buch „Was würde Jesus heute sagen – die politische Botschaft des Evangeliums“ vor. Lydia Schug trug die Fabel vom Tannenbaum vor.

Viele blieben auch nach dem offiziellen Teil, der mit dem gemeinsam gesungenen „O du fröhliche“ endete. Umrahmt wurde die Feier durch die Musikkapelle Gernach unter Leitung von Rainer Schüll. TSV-Vorsitzender Schreckenbach und Stellvertreterin Mary-Ann Fuchsberger nahmen die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder vor.

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