Adventskerze in 24 Häusern

16.12.2008

Mainpost, 16.12.2008

 

GERNACH

Adventskerze in 24 Häusern

Jugendgruppe Früchtetraums beteiligte sich erstmals am Brauch

 

In der St. Aegidius-Gemeinde in Gernach ist es schon seit einigen Jahren guter Brauch, dass die Adventskerze von Familie zu Familie wandert: an jedem der 24 Adventstage wird sie von einer Familie in Empfang genommen, mit einem kurzen Gebet oder einem Lied begrüßt. Dann findet sie einen Platz am Fenster, das mit der Zahl des jeweiligen Adventstages hervorgehoben ist. Am Heiligen Abend wird die Kerze dann in die Kirche zurückgebracht.

In diesem Jahr war die Adventskerze erstmals bei der Jugendinitiative Komm- In, bei der Gruppe Früchtetraum, zu Gast. Die Betreuerinnen, Lydia Schug, Linda Nickel, Beata Müller und Hedwig Treutlein-Scholl hatten den Saal im ersten Stock des Alten Rathauses in Gernach, in dem die Kinder der Gruppe „Früchtetraum“ sich alle 14 Tage treffen, schon adventlich geschmückt.

Die Kerze war schon am Tag vorher von Annemarie Heck mit ihrem Sohn Fabian gebracht worden. Hedwig Treutlein-Scholl hatte sie in Empfang genommen und gemeinsam mit ihnen in das adventlich geschmückte Fenster gestellt.

Zu Beginn der adventlichen Feier mit der Gruppe Früchtetraum erklärten die Betreuerinnen, was Advent bedeutet. Alle Kinder der Gruppe Früchtetraum waren zur Adventsfeier gekommen. Die Kinder erfuhren dabei auch, dass der Adventskalender von einer Mutter erfunden wurde, um ihrem Kind, das Weihnachten kaum erwarten konnte, erlebbar zu machen, dass die Zeit bis Weihnachten jeden Tag kürzer wurde: Sie hatte in 24 Schächtelchen jeweils kleine Leckereien versteckt, und ihr Kind durfte jeden Tag ein Schächtelchen öffnen und leer essen. Auch die Geschichte des Adventskranzes wurde erklärt. Einige Kinder hatten ihre Querflöten mitgebracht und spielten adventliche Weisen. Gemeinsam sangen die Kinder das Lied „im Advent“.

Die Adventskerze wurde dann von der Gruppe Früchtetraum verabschiedet. Jannik Schüll und seine Mutter nahmen sie mit in ihr Haus. Einige Kinder begleiteten die beiden noch bis zum Haus der Familie Schüll - trotz Wind und Schneeregen. Gefallen hat den Kindern natürlich auch, dass es Kinderpunsch und Plätzchen gab, aber auch Salzgebäck.

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