Herlheimer Flur nun vollständig erschlossen

17.10.2008
Mainpost 17.10.2008

HERLHEIM
Herlheimer Flur nun vollständig erschlossen

Mehr als 20 Kilometer Wirtschaftswege im Zuge der Flurbereinigung gebaut

 

Mehr als 20 Kilometer Wirtschaftswege wurden im Verlauf der Flurbereinigung, die nun weitgehend abgeschlossen ist, in Herlheim gebaut. Überwiegend wurden sie als Ringwegverbindungen angelegt, teilweise auch in Verbindung mit Wegen außerhalb der Gemarkung Herlheim.

 

Nun können sich Herlheimer und Brünnstädter Landwirte über zwei weitere wichtige Ringwegverbindungen freuen. So wurde die Verlängerung des Gerolzhöfer Weges bis zum Brünnstädter Baumgartenweg auf einer Länge von 180 Metern ausgebaut und betoniert. Dieser Ausbau ist nicht nur für Landwirte, sondern auch für Radfahrer von Vorteil, da die Strecke zum ausgeschilderten Radweg zwischen Gerolzhofen und Herlheim gehört. Auch weiter östlich wurde ein 270 Meter langes Wegstück in Schotterbauweise ausgebaut.

 

In Herlheim wurden die beiden Hauptwirtschaftswege Schweickhofweg und Kolitzheimer Weg, die in den 70er Jahren in Betonbauweise errichtet wurden, abgefräst und auf einer Länge von insgesamt 2600 Metern den heutigen Achslasten angepasst und mit einer Asphaltdecke versehen. Die Ausführungskosten der neuerlichen Maßnahmen beliefen sich auf zirka 330 000 Euro, berichtet Hilmar Volkamer, der Vorsitzende des Neuordnungsverfahrens. Neben den Eigenleistungen der Teilnehmer von 93 000 Euro wurde der Wegebau jeweils zu 50 Prozent aus Zuwendungen der Europäischen Union sowie Kofinanzierungsmitteln des Freistaates Bayern finanziert. Die Eigenleistungen übernahmen teilweise die Gemeinden Kolitzheim und Frankenwinheim.

 

Der Ausbau der Wirtschaftswege erfolgte in nur zwei Monaten durch die Firma Stratebau aus Schwarzach.

 

Wie Hilmar Volkamer mitteilte, dürfte hiermit die Erschließung des Herlheimer Flurs abgeschlossen sein. Bürgermeister Horst Herbert wünsche sich allerdings, dass die letzten 770 Meter des Gerolzhöfer Weges, die noch in Betonbauweise vorliegen, entsprechend der heutigen Standards ausgebaut werden. Bei der Abnahme der Wege waren Verantwortliche aller Beteiligten zugegen. Als gute Sache, für die man eine gute Gelegenheit genutzt habe, bezeichnete Frankenwinheims Bürgermeister Robert Finster den Wegebau, der auch als Fahrradweg wichtig sei.

 

Wünschenswert wäre nun die Sanierung der schlechte Wegstrecke von Gerolzhofen über die Hörnauer Seen bis hin zum asphaltierten Baumgartenweg, damit ein durchgehend gut befahrbarer Fahrradweg von Gerolzhofen nach Herlheim beziehungsweise Brünnstadt vorhanden sei, wurde von den Anwesenden geäußert.

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