Radwallfahrt nach Iphofen

22.06.2009

Mainpost 22.06.2009

 

KOLITZHEIM

Radwallfahrt nach Iphofen

 

Früh um fünf Uhr war Start für Kolitzheimer – Stammheimer schlossen sich an

Am Sonntag nach Fronleichnam fand wieder die Wallfahrt der Kolitzheimer nach Iphofen zum Heiligen Blut statt. Früh um fünf Uhr begannen 27 Radfahrer aus Kolitzheim nach einem Morgengebet ihre Radwallfahrt nach Iphofen. Ebenso machten sich zehn Stammheimer ebenfalls nach einem Gebet auf den Weg.

 

An der alten Sommeracher Straße nach Volkach trafen beide Gruppen zusammen und sangen ein paar Strophen des Liedes zum Heiligen Blut. Danach setzten die 37 Radwallfahrer ihren Weg nach Iphofen fort. Bei der Bäckerei in Stadtschwarzach konnten sich die Radwallfahrer schon sehr früh am Morgen (etwa 6.15 Uhr) mit Gebäck stärken. Vor Großlangheim hielt die Radfahrgruppe dann noch einmal zu einem Gebet und Lied zum Heiligen Blut an.

Am Rödelseer Tor in Iphofen trafen dann noch die Buswallfahrer sowie die Musikkapelle Kolitzheim, ein und gemeinsam zogen alle zur Wallfahrtskirche „Zum Heiligen Blut“. Da der Pfarrer von Iphofen mittlerweile mehrere Orte betreuen muss und er es zeitlich nicht schaffte, für die Kolitzheimer einen Gottesdienst zu halten, sprang kurzerhand Pfarrer Andreas Engert, der die Ortschaften Alitzheim, Herlheim, Kolitzheim, Lindach, Mönchstockheim, Stammheim, Sulzheim und Zeilitzheim betreut, ein, feierte mit den Wallfahrern die Messe und freute sich, anschließend im Pfarrsaal das wohlverdiente Frühstück vom Frauenbund Iphofen mit seinen Wallfahrern zu genießen.

Um 9.45 Uhr gab Pfarrer Andreas Engert den Wallfahrern in der Blutskirche den Segen und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Zu bemerken ist noch, dass von den vier Ministranten aus Kolitzheim zwei bereits schon vor 5 Uhr aufstanden und trotz der 35 Kilometer Radfahrt noch den Ministrantendienst während des Gottesdienstes versahen. Es waren auch noch zwei junge Radfahrerinnen im Alter von elf und zehn Jahren am letzten Ferientag mit von der Partie. Der älteste Radwallfahrer ist bereits 82 Jahre alt. Selbst eine Würzburgerin schloss sich den Kolitzheimern Radwallfahrern an.

Nach einer Rast kehrten die Radwallfahrer, zwar müde, doch wohlbehalten wieder in ihre Heimatorte zurück.

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