Vorbei an Viehweiden und Seen

12.06.2009

Mainpost 12.06.2009

Gerolzhofen / Herlheim

Vorbei an Viehweiden und Seen

Radwegetest: Die Verbindung von Gerolzhofen nach Herlheim

 

Heute machen wir uns mit dem Fahrrad auf die sechs Kilometer lange Strecke von Gerolzhofen nach Herlheim. Zunächst müssen wir der Beschilderung Richtung Brünnstadt folgen. In der Dreimühlenstraße biegen wir nach links ab, nehmen die erste kleine Steigung und überqueren die Bahnschienen. Nun geht es geradeaus, links liegt das neue Wohngebiet „Weiße Marter“.

Schon bald kommen wir zur Brücke über die Volkach und biegen nach rechts in den von der Frankenwinheimer Straße kommenden Weg ein und radeln parallel zur Volkach. Nach kurzer Zeit erreichen wir links eine Weide. Am Ende biegt der Weg dann nach links ab. Nun fahren wir gerade aus, bis rechts die Einfahrt zum Gebiet der Hörnauer Seen auftaucht, in die wir einbiegen. Möglich wäre es auch geradeaus weiter, um die Seen zu radeln. Die Strecke ist allerdings schwieriger zu befahren. Die bis jetzt geradelte Strecke ab der Volkachbrücke hat zwar eine geteerte Decke, ist aber nicht im besten Zustand.

Rast bei den Hörnauer Seen

Besonders kurz vor den Seen gibt es zahlreiche Schlaglöcher. Bei den Hörnauer Seen können wir eine Rast einlegen und Enten und Schwäne beobachten. An schönen Abenden ist es auch möglich herrliche Sonnenuntergänge zu erleben. Weiter geht es dann über einen geschotterten Weg mit vielen Schlaglöchern, die nach Regenfällen mit Wasser gefüllt sind, bis zur westlichen Ausfahrt aus dem Seengebiet.

Nun biegen wir nach rechts ab und fahren einen leichten Abhang hinunter. Dabei ist Vorsicht geboten, da die kleinen Schottersteine recht locker aufgebracht sind. Unten angekommen überqueren wir erneut die Volkach und biegen kurz danach links in einen asphaltierten Weg ein. Nach zirka 500 Metern geht es geradeaus nach Brünnstadt. Wir biegen allerdings, dem nun eindeutigen Schild folgend, nach rechts ab. Herlheim ist noch 1,5 Kilometer entfernt.

Nun heißt es, eine kleine Anhöhe zu nehmen, die erst seit einiger Zeit wunderbar ausgebaut ist. Auf der Höhe sehen wir dann Herlheim schon geradeaus vor uns liegen. Die restliche Strecke ist teilweise asphaltiert, der andere, etwas schlechtere Teil hat eine Betondecke. Kurz vor dem Dorf können wir auf einer Bank unter einem Baum – daneben steht ein Bildstock – nochmals Rast machen und einen Blick über die Felder auf den Hörnauer

Wald genießen.

Zur Brückenfigur Nepomuk

Anschließend weist das Schild zwar nach links. Wir radeln aber geradeaus und überqueren den Seehausbach (Johannisbach). Hier steht auf der Brückenbrüstung eine Figur des Heiligen Nepomuk. Kurz danach biegen wir nach links in die Herlindenstraße ein. Da die gesamte als Fahrradweg ausgeschilderte Strecke auf landwirtschaftlichen Wegen verläuft, kann es vorkommen, dass man landwirtschaftlichen Fahrzeugen ausweichen muss oder die Wege verschmutzt sind.

In Herlheim angekommen, können wir uns in der schön angelegten Herlindenstraße auf mehreren zur Auswahl stehenden Bänken ausruhen und uns an zwei Brunnen auch abkühlen. Hier können wir auch unsere Brotzeit auspacken oder im Gasthaus einkehren. Beim Informationspavillon am Dorfplatz erfahren wir Interessantes über Walther von der Vogelweide, der einst in Herlheim gewohnt haben soll und Namensgeber dieses Platzes ist. Auch der Pfarrkirche mit dem dicken Turm, die dem Heiligen Jakobus geweiht ist, können wir einen Besuch abstatten.

Wenn wir uns in Herlheim genügend umgesehen haben, fahren wir zurück nach Gerolzhofen oder können weiter nach Zeilitzheim, Kolitzheim oder Oberspiesheim.

Daten & Fakten

Radweg Gerolzhofen-Herlheim Länge: sechs Kilometer

Zustand: streckenweise uneben, teilweise gehäuft Schlaglöcher, teilweise nur geschotterte Decke, an manchen Stellen von der Landwirtschaft verschmutzt.

Steigungen/Gefälle: nur kurze Strecken

Beschilderung: Im Stadtgebiet von Gerolzhofen zunächst nur ein Hinweis auf den Fahrradweg Zeilitzheim-Brünnstadt, Hinweis auf Herlheim erst nach den Hörnauer Seen einen Kilometer vor Brünnstadt

Gefahrenstellen: vor und nach den Seen Schlaglöcher, lose Schotterschicht beim Gefälle nach den Seen.

 

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